Praxistipps für erfolgreiches Recruiting

Um Sichtbarkeit zu erlangen und das eigene Unternehmen für potenzielle Mitarbeiter attraktiv darzustellen, eignet sich Social Media ganz hervorragend. Ich stelle euch hier eine Strategie vor, die erfahrungsgemäß zu schnellen und nachhaltigen Erfolgen führen kann.

Wer nicht suchet, der nicht findet

Tatsächlich befindet sich die Mehrheit der verfügbaren und qualifizierten Arbeitskräfte nicht auf Jobsuche, sondern in (teils widerwilliger) Anstellung. Ganze 90% der potenziellen Mitarbeiter suchen gar nicht aktiv nach einem neuen Job und nehmen dein Unternehmen daher überhaupt nicht wahr. Der erste Schritt besteht also daraus, die Sichtbarkeit zu erhöhen!

Die tolle Kultur und die sympathischen Kollegen werden schließlich nur dann zum Argument für den Wechsel, wenn sie gesehen werden und so Begehrlichkeiten entstehen.

Neue Wege für neue Mitarbeiter

Wenn die Mitarbeiter nicht nach dir suchen, musst du dich ihnen zeigen! Es ist wichtig, den Arbeitsplatz so zu vermarkten, wie es auch mit den Produkten gemacht wird. Es gelten die gleichen Regeln: Die Vorteile müssen identifiziert und herausgestellt werden und gute Erfahrungen sind Gold wert.

Eine Unternehmensseite, die das Team, die Werte und die Aufgaben vorstellt, ist ein guter Anfang. Hier sollten Bilder und Videos eingebettet sein und Mitglieder zu Wort kommen. Was ist besonders schön an der gemeinsamen Arbeit? Was können andere Arbeitgeber nicht bieten? Solch eine Seite ist nicht sonderlich aufwendig zu erstellen, bietet aber viel Mehrwert.

Aber um überhaupt Besucher auf die Seite zu ziehen, muss mehr passieren. Es müssen die 80% der arbeitenden Bevölkerung in Deutschland angesprochen werden, die laut Gallup-Studie zwar Arbeit, aber keinerlei emotionale Bindung zum Arbeitgeber haben. Sie werden B- oder C-Mitarbeiter genannt und machen zwar ihren Job, sind aber nicht davon erfüllt. Solche Mitarbeiter suchen sich in der Regel aus Bequemlichkeit nichts Neues.

Bequemlichkeit als Charakterschwäche?

Dass latent unzufriedene Menschen nicht aktiv auf Jobsuche gehen, macht sie nicht zu faulen oder unmotivierten Fachkräften, die im Grunde nicht arbeitswillig sind. Selbst eine „innerliche Kündigung“ kann verschiedene Gründe haben und macht einen Menschen nicht per se zum arbeitsfaulen Drückeberger. Schlechte Entscheidungen, Angst vor Veränderung oder Pech mit dem Vorgesetzten können Gründe dafür sein, dass die berufliche Perspektive fehlt. Solch ein „Durchziehen“ im Job mit zusammengebissenen Zähnen kann auf Dauer zu Burnout oder Boreout führen. Solange das Geld monatlich reinkommt, ist der Leidensdruck für viele jedoch noch nicht groß genug, um aktiv tätig zu werden.

Das bedeutet aber nicht, dass ein attraktives Angebot sie nicht ganz neu begeistern kann! Und im Handumdrehen sind oft die Bewerbungsunterlagen gezückt.

Erfolgreiches Abwerben in Social Media

Aktives Abwerben kann über professionelles Recruiting erfolgen, das allerdings sehr kostenintensiv ist. Eine weitere Methode, um sich potenziellen Mitarbeitern zu zeigen, stellen die sozialen Netzwerke dar. Das „Gesehenwerden“ funktioniert natürlich am besten dort, wo sich die meisten Menschen aufhalten. In der Regel heißt das heute: Facebook.

Mein Erfahrungsbericht

Immer mehr Unternehmen in meinem direkten Umfeld machen die Erfahrung, dass sie keine neuen Mitarbeiter finden. Auch Marc, ein guter Freund und langjähriger Kunde von mir, verfügte über volle Auftragsbücher und zu wenig Personal. Da die Situation seine Existenz unmittelbar bedrohte und ihm die Mitarbeiter fehlten, um Aufträge auszuführen, wurde ich umgehend für ihn tätig.

Mir war klar, dass Marcs Unternehmen als angenehmer Arbeitsplatz mit klaren Vorzügen positioniert werden musste, um das Interesse potenzieller Mitarbeiter zu wecken. Ich erstellte daher gemeinsam mit ihm kurze, aussagekräftige Videos über das Unternehmen mit Interviews und Fotos von Kollegen.

Der zeitliche und finanzielle Aufwand für ein derartiges Video hält sich in Grenzen. Die größere Herausforderung ist es für viele Unternehmer, selbst vor die Kamera zu treten und das eigene Unternehmen vorzustellen. Ich empfehle dieses Vorgehen dennoch ausdrücklich! Bei Unsicherheiten vor der Kamera hilft ein Coach weiter und vermittelt Sicherheit.

Für ganz kamerascheue Vertreter ist es auch denkbar, die Bilder und Geschichten in schriftlicher Form auf der Unternehmensseite zu präsentieren. Der Effekt in Bezug auf Conversions, also Klickraten, ist bei Videos allerdings ungleich größer.

Einige Videos mit gutem Content kosten im Endeffekt nicht mehr als eine Stellenanzeige auf einem beliebigen Jobportal, bringen aber weitaus bessere Ergebnisse. Eine Facebook-Fanpage kann zudem sinnvoll sein, damit Interessenten unkompliziert erste Informationen über das Unternehmen einholen können.

Kurzvideos zur persönlichen Ansprache

Für jede offene Position haben wir ein Kurzvideo gedreht, in dem Marc sich selbst, das Unternehmen und die ausgeschriebene Stelle vorstellen konnte. Benefits, Werte und Besonderheiten können auf diese Weise einfach und wirkungsvoll transportiert werden.

Aus diesen Clips erstellte ich im Anschluss Posts, die auf der Webseite platziert und zusätzlich auf Facebook beworben wurden, um sie der Zielgruppe zugänglich zu machen. Innerhalb eines bestimmten Umkreises vom Firmenstandort und abhängig von der Interessenlage wurden die Posts dann an die passenden User ausgespielt.

Großer Erfolg, überschaubare Kosten

In 14 Tagen hat die Bewerbung der Posts auf Facebook knapp 500 Euro gekostet. Insgesamt war die Produktion der Videos samt Equipment und Coach kostengünstiger als eine klassische Stellenausschreibung über ein Jobportal, brachte aber gleich 13 Bewerbungen in einer Woche ein! Mit Anzeigen in Zeitungen und Portalen kam Marc vorher auf drei Bewerbungen in einem halben Jahr. In seinem Unternehmen ist der bedrohliche Fachkräftemangel seitdem kein Thema mehr: Alle Stellen sind besetzt und der Laden brummt.

Mein Tipp:

Brich den Recruiting-Prozess nicht ab, wenn alle Stellen besetzt sind, sondern plane ein festes Budget ein, um weiterhin potenzielle Kandidaten auf dich aufmerksam zu machen. Je mehr Kandidaten sich im Pool befinden, desto leichter wird es dir fallen, unter ihnen die wahren Perlen zu entdecken, die dein Unternehmen massiv voranbringen. Ein positives Image schafft die nötige Reichweite und hilft Interessenten dabei, auf deine Stellenangebote zu stoßen. Passe dich dem Markt an und mache Employer Branding zu deiner Stärke! 

Mein Angebot an Dich:

Wenn Du diesen Artikel von mir ausführlich gelesen hast, gehe ich davon aus, dass auch Du ein Unternehmer bist, der anpackt und etwas hinterlassen möchte in der Welt!

Vielleicht hast Du ja auch schon die Erfahrung gemacht, dass es mit dem Lesen von diesem oder anderen Fachartikeln leider nicht getan ist, wenn Du wirkliche Veränderungen anstrebst und in die Umsetzung kommen willst.

Daher habe ich einen Vorschlag für Dich:

Ich helfe Dir kostenlos dabei, einen ersten Schritt zu gehen und SOFORT mit dem Umsetzen zu beginnen. Alles, was Du dafür tun musst, ist auf den Button unter diesem Text zu klicken und einen Termin mit mir zu vereinbaren. Dieser Termin ist vollkommen kostenlos und unverbindlich, versprochen! Es ist mir ein persönliches Anliegen, meine Erfahrungen als Gründer und Unternehmer von drei eigenen Unternehmen, sowie über einhundert Coachings anderer Unternehmer, in den letzten fünfzehn Jahren, mit Menschen wie Dir zu teilen und so meinen Beitrag zu leisten. Daher scheuen Dich sich nicht, mein Angebot anzunehmen und JETZT einen Termin zu vereinbaren, denn meine kostenlosen Termine im Monat sind begrenzt.

Ich freue mich sehr auf unser Gespräch 

Herzliche Grüße


Marco Schottke
Unternehmer, Coach und Gründer von Otaja
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