Wie Sie gute Mitarbeiter finden

Die Herausforderung, gute Mitarbeiter zu finden, ist brandaktuell und treibt dieser Tage viele Unternehmer um. Ohne Personal ist die beste Auftragslage nichts wert! Im Folgenden beleuchte ich verschiedene Aspekte dieser Problematik und zeige mögliche Lösungswege auf.

Die demografische Entwicklung

Gerade Traditionsunternehmen spüren derzeit deutlich die demografische Entwicklung: Die geburtenstarke Generation der Babyboomer zieht sich nach und nach ersatzlos aufs Altenteil zurück und hinterlässt eine große Lücke. Den nachfolgenden Generationen fehlt es schlicht an Masse, um die Ruheständler abzulösen. So bleiben Stellen monatelang unbesetzt und können ganze Existenzen bedrohen, wenn Aufträge aufgrund fehlender Mitarbeiter nicht ausgeführt werden können.

Studien prophezeien bereits für das Jahr 2030 einen Mangel an Arbeitskräften von rund acht Millionen in Deutschland. Entwicklungen wie Digitalisierung, Optimierung und die Verlagerung von Produktionsstätten sind bei dieser Prognose übrigens bereits berücksichtigt. In rund zehn Jahren wird es also acht Millionen mehr Jobs geben als Menschen, die diese anfallenden Aufgaben erledigen können!

Angebot vs. Nachfrage

Eine erste Ahnung dieses angekündigten Arbeitskräftemangels erhalten wir schon heute: In vielen Branchen besteht bereits Vollbeschäftigung. Die Arbeitslosenquote ist also verschwindend gering und dieser bestehende Pool erlaubt es nicht einmal, voll aus ihm zu schöpfen. In der Statistik finden sich in großer Zahl arbeitsunfähige Menschen, die psychische oder gesundheitliche Probleme haben oder einfach fachlich abgehängt sind, weil sie zu lange raus aus dem Job waren, um noch die nötigen Skills mitzubringen.

Die verfügbaren qualifizierten Fachkräfte wissen um ihren Seltenheitswert und haben auf dem Arbeitsmarkt die freie Wahl. Für Unternehmer ist das eine neue Situation: Sie müssen sich attraktiv machen, um Mitarbeiter für sich gewinnen zu können.

Geld allein macht nicht glücklich

Wer sich in dieser Lage lediglich mehr Bezahlung und eine Erhöhung der Preise als Strategie zurechtlegt, wird schnell enttäuscht. Die Wichtigkeit der emotionalen Bindung an ein Unternehmen sollte nicht unterschätzt werden! Das Gallup-Institut ermittelte in einer Studie zur Mitarbeiterbindung zehn Faktoren, die Mitarbeiter zum Einstieg, Bleiben oder Wechseln bewegen können. Die Bezahlung belegte dabei lediglich Platz sieben von zehn! Eine finanzielle Bereicherung ist also nicht die ausschlaggebende Motivation für einen Jobwechsel. Sicherlich muss die Versorgung grundsätzlich gewährleistet sein, doch ab einem gewissen Niveau zeigen monetäre Argumente keinen großen Effekt mehr. Dann geht es darum, eine starke Bindung zum Unternehmen zu schaffen und Mitarbeiter mit der nötigen Wertschätzung zu behandeln.

Führungsstil als Bindungsfaktor

Eben diese Wertschätzung und Einbindung, die Mitarbeiter sich wünschen, hängt ganz stark von der Führungskraft ab. Die meisten Menschen kündigen nicht dem Job oder dem Unternehmen, sondern ihrem Vorgesetzten. Gibt der Chef sich als cholerischer Idiot mit miesem Führungsstil, dann haben Mitarbeiter heute alle Möglichkeiten, um im Handumdrehen einen neuen Job mit angenehmeren Vorgesetzten zu finden. Es ist nötig, als Unternehmer und Vorgesetzter einmal den eigenen Stil zu hinterfragen: Sind Kommunikation und Maßnahmen noch zeitgemäß gestaltet oder doch eher verbesserungswürdig? Warum sollten Mitarbeiter anders behandelt werden als Nachbarn und Bekannte? Wenn etwas nicht verstanden wird oder Konflikte auftreten, muss ein wertschätzendes und lösungsorientiertes Miteinander gewährleistet bleiben. Selbst wenn sich ein Mitarbeiter nicht recht einfügen kann und eine Trennung nötig wird, sagt das nichts über den Charakter des scheidenden Mitarbeiters aus. Man passte lediglich nicht zueinander.

Recruiting im Wandel

Diese Entwicklung zur Mitarbeiterzufriedenheit birgt große Chancen, wenn es darum geht, unzufriedene Fachkräfte abzuwerben und mit der eigenen tollen Arbeitsatmosphäre ins Unternehmen zu locken.

Altbewährte Maßnahmen zur Rekrutierung wie Anzeigen in der Lokalzeitung oder ein Gesuch beim Arbeitsamt führen heute meist nicht mehr zum Ziel.

Professionelle Dienstleister sind hingegen so teuer, dass kleine und mittelständische Unternehmen die Kosten kaum stemmen können. Recruiting-Unternehmen lassen sich zwar erfolgsbasiert bezahlen, verlangen dafür aber vom Unternehmen auch pro Vermittlung zwei bis drei Monatsgehälter des Bewerbers. Eine große Belastung für viele Firmen!

Online-Stellenportale sind ebenfalls sehr kostenintensiv und bringen in der Regel verhältnismäßig wenig. Ein aktives Recruiting über das Anschreiben interessanter Kandidaten auf Plattformen wie Xing oder LinkedIn ist dagegen in Eigenregie sehr zeitaufwendig und arbeitsintensiv. Und die Erfolgsquote hält sich auch hier in Grenzen!

Je nach Branche sind bestimmte Berufsgruppen zudem gar nicht in den sozialen Medien vertreten. Das Handwerk zeigt sich beispielsweise selten in solchen Karriereportalen. Während die Mitarbeiter privat natürlich durchaus die sozialen Netzwerke nutzen, pflegen sie selten entsprechende Profile im beruflichen Kontext, über die man sie direkt anschreiben könnte.

Das Unternehmen gut vermarkten

Um Mitarbeiter für sich gewinnen und halten zu können, müssen sich Unternehmen heute attraktiv vermarkten. Sichtbarkeit ist der Schlüssel, um potenziellen neuen Mitarbeitern ins Auge zu fallen. Gerade wenn das Gegenüber gar nicht aktiv auf Jobsuche ist, müssen starke Argumente und gute Stimmung ihm einen Wechsel des Arbeitgebers schmackhaft machen. Hier können die sozialen Medien wahre Wunder bewirken! Praxistipps für eine erfolgreiche Strategie findest du in meinem Blog-Beitrag zum Thema Recruiting in Social Media.

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Wenn Du diesen Artikel von mir ausführlich gelesen hast, gehe ich davon aus, dass auch Du ein Unternehmer bist, der anpackt und etwas hinterlassen möchte in der Welt!

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Herzliche Grüße


Marco Schottke
Unternehmer, Coach und Gründer von Otaja
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